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Autor: | Mittwoch, 9. März 2011 | Kommentare (1) per E-Mail weiterempfehlen VZ-Netzwerke
Klimaanlagen & Raumkühlung

Möglichkeiten der Raumkühlung

Zur Raumkühlung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Ventilator ist eine einfache und preiswerte Lösung der Erfrischung, verursacht jedoch oft Kopfschmerzen und wälzt die Raumluft nur um, ohne jedoch die Temperatur zu senken. Weiterhin kann man natürlich einfach die Fenster aufreißen, was aber im Hochsommer bei 30°C und mehr die Räume eher aufheizt, als zu kühlen.

Sodann gibt es Klimaanlagen mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen, von Luftumwälzung und Reinigung, bis zur Heizfunktion. Generell lässt sich die Technik der Klimageräte in zwei Arten einteilen: mit Wasser- und mit Luftkühlung. Vom Formfaktor her stehen mobile Geräte und Splitgeräte mit externem Luftaustrittgerät zur Verfügung. Für verschieden Anwendungsbereiche sind unterschiedliche Geräte besonders gut geeignet. Man sollte also das Gerät entsprechend der Anforderung und räumlichen Bedingungen wählen, die in Hinsicht auf den Einsatz vorgesehen sind.

Nutzen und Notwendigkeit der Raumkühlung

Für den Einsatz von Klimaanlagen gibt es hervorragende Argumente. In der Arbeitsumgebung wird der Einsatz sofort die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen. Kein Mitarbeiter kann bei 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit geistige oder körperliche Höchstleistungen erbringen: die Produktivität sinkt und das gegebenenfalls für viele Wochen.

Im Bereich des eigenen Hauses sind vor allem gesundheitliche Aspekte wichtig. Feuchte Räume sind in höherem Masse durch den Befall von Schimmel gefährdet, als klimatisierte, denn ein Klimagerät kühlt nicht nur, es vermag auch gleichzeitig die Raumluft zu entfeuchten. Die verbesserte Raumluft kommt allen Bewohnern gesundheitlich zugute. Besonders belastend sind Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlicher Vorbelastung; hier kann durch lange Hitzeperioden Kreislaufkollaps und Hitzeschock eintreten. Auch dieser Gefahr kann mit einer modernen Klimaanlage in idealer Weise entgegen getreten werden.

Technische Varianten bei Klimaanlagen

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Leistungsdaten des Gerätes für die Räume, in denen es eingesetzt werden soll, ausreichend sind. Achten Sie hierbei am besten auf die Herstellerangabe zur maximalen Größe des zu kühlenden Raumes. Hierbei kann gesagt werden, dass auch ein Einsatz über der angegebene Raumgröße möglich ist und ansprechende Kühlleistung erbringt; Sie müssen dann aber mit einer längeren Zeit rechnen, bis Sie die gewünschte Temperatur erreichen. Neben der reinen qm²-Anzahl spielen auch Deckenhöhe und die Lage des Raumes eine Rolle. Ein im Erdgeschoss liegender Raum mit flacher Decke bedarf bedarf selbstverständlich weniger Kühlung, als ein nicht isoliertes Dachgeschoß.

Preise, Einbaumöglichkeiten, Nebenkosten

Mobile Geräte sind ab 300 Euro erhältlich, Splitgeräte ab circa 1.300 Euro. Bei mobilen Geräten wird die Abluft durch einen Fensterspalt abgeführt, wobei der Rest des Spaltes duch mitgelieferte Schaumstoffteile abgedichtet wird. Es sind auch andere Abluftmöglichkeiten möglich, so z.B. über den Schornstein, einen Scheiben- oder Wanddurchbruch, oder sogar über das Abwasserrohr.
Bei Splitgeräten wird das Abluftmodul fest an der Außenhaut des Gebäudes montiert und durch ein Rohr mit dem Innengerät verbunden. Diese Geräte sind nicht unbedingt leistungsstärker als die mobilen Geräte, achten sie unbedingt auf die Angabe der Leistungsdaten.
An Nebenkosten sind vor allem die Kosten des Einbaus zu nennen; diese entfallen bei mobilen Geräten. Die Stromkosten sind insgesamt relativ gering, da die Geräte insgesamt nur an wenigen Tagen oder Wochen im Jahr im Einsatz sind und das auch nur zur Tageszeit, wenn die Hitze im Raum die gewünschte Temperatur übersteigt.

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Kommentare


  1. Kommentiert von: Ralf Bildstein | 27. August 2011 um 00:07 Uhr

    Ich wohne im Dachgeschoß und habe eine ganz simpel einfache und supergünstige Lösung für die Kühlhaltung meiner Wohnung gefunden:
    Einfach alle Dachfenster von innen mit RETTUNGSFOLIE aus dem Verbandskasten bzw. aus der Apotheke bekleben. Wichtig: SILBERNE Seite ans Glas (nach außen Richtung Sonne). Die Rettungsfolie reflektiert die Sonne und die Wärmestrahlung fast völlig, sodaß sich die Raumluft und auch die Möbel, Böden, Wände in der Dachgeschoßwohnung nicht aufheizen können. Wichtig ist dann nur die Fenster tagsüber möglichst geschlossen zu halten, dass keine warme Luft von außen in die Wohnung einströmen kann.
    Ich konnte es anfangs selbst kaum glauben, dass diese einfache und SPOTTBILLIGE Lösung so effektiv hilft.
    (eine Rettungsdecke kostet in der Apotheke nicht mal 2.-€)
    Einziger Wermutstropfen: Da die Folie nicht besonders lichtdurchlässig ist bleiben die Räume recht dunkel und man kann nicht besonders gut rausschauen. Aber das war mir persönlich nicht so wichtig, wie die tolle Kühlwirkung. Wenn ich nach draußen schauen will kann ich das Fenster ja mal kurz öffnen. Viel Spaß beim Ausprobieren…